Das Blut ist woanders
Mehmet Çetins Blut — eine nahezu sichere DNA-Übereinstimmung — wurde hinter der Villa 1751 gefunden, einem Ort, den in jener Nacht kein Soldat betrat und an dem kein Angriff verzeichnet ist. Nicht an der 1782.
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KANLI YALAN
Marmaris'te O Gece: Mehmet Çetin
Online ab 15. Juli 2026
Dokumentarreihe · Dokumente, keine Anschuldigungen

Dokumentarreihe · Unabhängige Untersuchung
Eine unabhängige Dokumentarreihe, die vom offiziellen Narrativ verdeckte Todesfälle neu untersucht — nicht durch Anschuldigungen, sondern anhand der Dokumente der Akte selbst.
Erstes Buch: Marmaris, 15.–16. Juli 2016.
Was die Akte zeigt
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Mehmet Çetin bei einem Schusswechsel mit Soldaten an der Villa 1782 erschossen wurde. Der materielle und zeugenschaftliche Befund der Akte belegt das nicht.
Mehmet Çetins Blut — eine nahezu sichere DNA-Übereinstimmung — wurde hinter der Villa 1751 gefunden, einem Ort, den in jener Nacht kein Soldat betrat und an dem kein Angriff verzeichnet ist. Nicht an der 1782.
Der Autopsiebefund einer „Schussverletzung am linken Knie mit einem Fragment aus dem Gewehr eines Soldaten“ wird durch die Fotos und das Video der Leichenschau widerlegt. Am linken Knie ist keine Einschusswunde vermerkt.
Der einzige Augenzeuge, İrfan Paksoy, brachte den Tod mit Männern in Militärkleidung in Verbindung, die zwischen 00:00 und 00:30 Uhr per Hubschrauber eintrafen. Die verurteilten Angeklagten erreichten Marmaris gegen 03:00 Uhr. Das Gericht hat Paksoy — und keinen einzigen Leibwächter — je persönlich angehört.
Kanlı Yalan — 01
Der verdächtige Tod eines Personenschützers des Präsidenten
In der Nacht vom 15. auf den 16. Juli 2016 wurde in Marmaris der Personenschützer des Präsidenten, Mehmet Çetin, getötet. Das offizielle Narrativ besagt, er sei auf dem Balkon der Villa 1782 von Soldaten erschossen worden, die in das Hotel eingedrungen waren.
Dieses Buch stellt jenem Narrativ Zeile für Zeile die forensischen und Autopsieberichte, die Tatortprotokolle und die Zeugenaussagen gegenüber. Die Dokumente der Akte selbst deuten auf ein Bild, das außerhalb der offiziellen Chronologie liegt.
Über das Buch